Gibt es einen Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Kälte?

Vielleicht gehören Sie auch zu den vielen Menschen, die sich leicht erkälten. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Alles, was Sie tun können, ist, sich gesund zu ernähren, sich viel zu bewegen, sich auszuruhen und sich vor allem warm anzuziehen. Aber sind Sie auch oft müde? Dann lesen Sie schnell weiter und erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.

Kalt und müde, müde und kalt

Werden Sie müde, weil Ihnen kalt ist, oder wird Ihnen kalt, weil Sie müde sind? Die richtige Antwort lautet: beides! Das eine wird oft von dem anderen begleitet. Wie Sonne mit Hitze und Schnee mit Kälte.

Frau mit Schlafentzug

Ihr Körper ist zum Überleben gemacht; Ihre kleine Fabrik versucht, Sie vor Kälte zu schützen und Sie rechtzeitig zum Schlafen zu bringen. Schön für Ihren Körper, aber Sie müssen nicht auf diese unangenehmen Folgen warten. Wenn Sie verstehen, wie Ihr Körper funktioniert, können Sie ihm besser geben, was er braucht. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihre Beschwerden werden verschwinden wie kalter Schnee in der Sonne:

Erkältung vor Müdigkeit

Sie haben schlecht geschlafen, und am nächsten Tag ist Ihnen leicht kalt. Kennst du das Problem? Herzlichen Glückwunsch, dann arbeitet Ihr Körper völlig richtig. Dafür gibt es zwei Gründe:

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1.  Es ist ein Trick deines Körpers, um dir zu helfen, einen wärmeren Ort zu finden. So ziehen Sie sich zurück und machen ein Nickerchen.  

Ihr Körper nimmt keine Rücksicht auf Ihren Tagesablauf, sondern will Sie schützen und Ihnen helfen, den nötigen Schlaf zu bekommen. Wie genau funktioniert das?

Wenn Sie müde sind, erhöht sich der Blutfluss in Ihrer Haut. Das scheint widersprüchlich, denn eigentlich fröstelt man ja. Und doch ist es wahr. Das sieht man z. B. bei Kindern mit roten Wangen und Ohren. Die Wärme in Ihrem Körper wird über die Haut nach außen geleitet, so dass Ihre Haut ein paar Grad wärmer wird, aber Ihr Gehirn sendet eigentlich Kältesignale. Warum tut Ihr Gehirn das? Es will verhindern, dass Ihr Körper unterkühlt, und so sagt es Ihnen, dass Sie Ihr warmes Bett aufsuchen sollen.

2.  Ein weiterer Grund, warum man schneller friert, wenn man müde ist: Der Stoffwechsel arbeitet viel langsamer. 

Ein langsamer Stoffwechsel verbrennt weniger Kalorien. Je weniger Verbrennung stattfindet, desto weniger Wärme wird freigesetzt. Das Ergebnis ist ein kalter Körper.

Tipp

Gehen Sie also pünktlich ins Bett, am besten jeden Tag um dieselbe Zeit. Auf diese Weise kommt Ihre biologische Uhr am wenigsten durcheinander und Ihr Körper weiß, wann er Melatonin produzieren muss, damit Sie gut einschlafen können. Versuchen Sie außerdem, jeden Tag etwa zur gleichen Zeit aufzustehen. Wenn sich Ihr Körper an einen solchen klaren Schlafrhythmus gewöhnt, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Sie nachts wach sind.

Der Kälte überdrüssig

Haben Sie im Winter viel weniger Energie und frieren viel schneller als die meisten Menschen in Ihrer Umgebung? Hier erfahren Sie, wie es dazu kommt und was Sie dagegen tun können:

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1.  Wenn es draußen kalt ist, muss der Körper besonders hart arbeiten, um seine Temperatur zu halten.

Das kostet den Körper viel Energie und führt oft zu Müdigkeit. Ziehen Sie sich also gut an, wenn Sie nach draußen gehen oder wenn Sie Ihre Heizung ein wenig heruntergedreht haben. Beheizbare Kleidung kann in dieser Hinsicht eine sehr gute Idee sein. Beheizbare Innenhandschuhe und beheizte Socken können Ihren Körper ebenfalls angenehm warm halten.

2. Wenn die Tage kürzer und kälter werden, ist die Aufnahme von Vitamin D (das im Sonnenlicht enthalten ist) viel geringer als im Sommer.

Schließlich bleiben Sie am liebsten drinnen. Und wenn Sie nach draußen gehen, ziehen Sie es vor, jeden Teil Ihres Körpers zu bedecken. Mit langen Hosen, einem Mantel, Handschuhen und einer Mütze. So kann sich im Winter leicht ein Vitamin-D-Mangel aufbauen. Wie merken Sie das? Sie werden oft schwach und müde. Ihre Muskeln fühlen sich wund an und es fehlt Ihnen an Energie.

Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt sind fetter Fisch und Milchprodukte. Aber wenn man es richtig machen will, ist es ratsam, zusätzliches Vitamin D einzunehmen. Das gilt auf jeden Fall für Kinder unter 4 Jahren, Menschen mit dunklem Teint, Menschen, die nicht viel Sonne abbekommen, Frauen über 50 und Männer über 70.

3. Da man im Winter weniger aktiv ist, sinkt das Energieniveau und man fühlt sich weniger fit und daher müder.

Allgemein wird empfohlen, den Körper mindestens 2,5 Stunden pro Woche, verteilt auf mehrere Tage, mäßig bis intensiv zu trainieren. Denken Sie dabei nicht nur an Herz-Kreislauf-Übungen wie Laufen, sondern auch an muskelstärkende Übungen, damit Sie sich kraftvoll und fit fühlen. Das hält Sie nicht nur warm, sondern macht Sie auch weniger müde.

Wussten Sie, dass...?

Im Durchschnitt haben Männer von Natur aus mehr Muskelmasse als Frauen. Dies ist einer der Gründe, warum Männer seltener erkältet sind als Frauen?

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